Hallo liebe Leser, hier ist wieder eure Stimme aus dem Off.

Eine NATO-Übung, in der 10 Ukrainer zwei komplette Bataillone innerhalb eines halben Tages aufreiben?

Das klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber ein brutaler Weckruf. Es wird oft als Paradebeispiel dafür verkauft, wie massiv sich die Kriegsführung verändert hat.

Korrektur: Die Welt hat sich gar nicht verändert.

Das Prinzip ist gleich geblieben. Es geht immer noch um dieselben Dinge. Alles ist nur schneller und gnadenloser geworden.

Das erhöhte Tempo zeigt uns unsere Schwächen jetzt in Echtzeit – Schwächen, die wir vorher gekonnt kaschiert haben: Wir waren und sind zu bequem, zu inkonsequent. Wir geben uns der Illusion hin, dass 80 % Leistung auch reichen, solange der Gegner auch nur 80 % gibt.

Warum waren diese 10 Ukrainer erfolgreich?

Weil sich die regulären Einheiten auf Gewohnheiten verlassen haben. Sie haben nicht damit gerechnet, dass jemand die Regeln so effizient gegen sie verwendet. Ein Feind verhält sich aber nicht so, wie es im Lehrbuch steht – er verhält sich so, wie es zum Sieg führt.

Das ist kein Hexenwerk. Es ist nur die effiziente Nutzung von Technik und Fehlern.

Wenn 10 Mann so einen Schaden anrichten können, sollte uns das in allen Bereichen zu denken geben.

Das Fazit:

Technik ist nur ein Multiplikator.

In den Händen von bequemen Menschen ist sie nutzlos.

In den Händen von entschlossenen Pragmatikern ist sie eine Waffe.

Euer unsichtbarer Patient


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